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Geschichte

Geschichte und Baudenkmal

Das Haus Heydenreich, Peter-Lenné-Straße 1-3, heute Ordenshaus der Großen Landesloge der Freimaurer, wurde 1914-16 nach Plänen der Architektengemeinschaft Ernst Paulus und Olaf Lilloe errichtet. Die architektonischen Leitbilder für Haus Heydenreich liegen in der französischen und norddeutschen Adelsarchitektur des 18. Jahrhunderts. Eine eindrucksvolle dreiteilige Toranlage mit Gittertoren zwischen den mit Kugeln und Laternen bekrönten Werksteinpfeilern lässt den Blick auf die eindrucksvolle Anlage zu. Der Zugang über eine zweiteilige, von der Vorfahrt unterbrochene Treppenanlage ist bewusst inszeniert. In der Mitte befindet sich das hohe, seitlich von gekuppelten Säulen eingefasste Rundbogenportal, über dem sich ein angedeuteter Balkon mit schmiedeeisernem Gitter leicht vorwölbt. Säulen, Gesimse sowie Portal- und Fenstereinfassungen aus hellem Werkstein stehen in feinem Kontrast zu den roten Backsteinen der Fassaden, was an münsterländische und holländische Bauten erinnert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus Heydenreich als Parkhotel Berlin-Dahlem genutzt. 1968 erfolgten Um- und Anbauten für die Nutzung durch die Große Landesloge der Freimaurer. Hierbei blieben der originale Grundriss im Wesentlichen und teilweise auch die Ausstattung erhalten, sodass das hohe Niveau der bauzeitlichen Wohnkultur immer noch spürbar ist.